Kultur

01.03.2019

Restaurierung von Denkmälern in der Hansestadt Stralsund

Anfrage:

1. Wie viele Denkmäler gibt es in der Hansestadt Stralsund und in welchem Zustand befinden sich diese?

2. Plant die Stadt weitere Restaurierungsarbeiten?

3. Liegt dafür ein Konzept vor? Begründung: Nach der gelungenen Restaurierung des Ferdinand von Schill Denkmals, ist es von Interesse, ob gegenwärtig weitere Planungen für die Sanierung anderer Denkmäler vorgesehen sind.

Bürgerschaft vom 07.03.2019

Einreicher: Harald Ihlo, CDU/FDP-Fraktion

17.09.2018

Unterstützung des Stralsunder Traditionsverein e. V.

Ann Christin von Allwörden

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt dafür zu sorgen, dass

 

1. die Theater Vorpommern GmbH dem Stralsunder Traditionsverein e. V. für die Ausrichtung des Festumzuges der Wallensteintage auch in Zukunft sämtliche in Frage kommenden Kostüme zur Verfügung stellt.

2. Für die anschließende erforderliche Reinigung der Kostüme soll die Stadt Stralsund aufkommen. 

Begründung:

Die Begründung erfolgt mündlich.

Bürgerschaft vom 20.09.2018

Einreicher: Ann Christin von Allwörden CDU/FDP-Fraktion

 

 

12.04.2018

Street Food Festival vom 31.03.2018 bis 02.04.2018

Susanne Lewing

Anfrage:

1. Wer war für die Organisation des Street Food Festivals vom 31.03.2018 bis 02.04.2018 auf der Stralsunder Hafeninsel verantwortlich und welche Einnahmen konnte die Hansestadt durch diese Veranstaltung erzielen.

2. Ist in der Folge der Durchführung dieser Veranstaltung zu erwarten, dass eine Erleichterung für die Durchführung zukünftiger eintrittspflichtiger Veranstaltungen im öffentlichen Raum eintreten wird?

3. Ist es beabsichtigt, zukünftig weitere eintrittspflichtige Veranstaltungen auf der Hafeninsel durchzuführen?

Begründung: In der Zeit vom 31.03.2018 bis 02.04.2018 fand auf der Stralsunder Hafeninsel ein sogenanntes ,,Street Food Festival‘‘ statt. Der Zutritt zu dieser Veranstaltung, welche im öffentlichen Raum stattfand, wurde von einem Eintrittsgeld abhängig gemacht.

Bürgerschaft vom 19.04.2018

Einreicher: Susanne Lewing, CDU/FDP-Fraktion 

Fehlender Säbel am Schill-Denkmal

Harald Ihlo

1. Gibt es einen Ermittlungserfolg, nachdem im März dieses Jahres der Säbel vom Schill-Denkmal gestohlen wurde?

2. Welche Kosten würden für die Beschaffung und diebstahlsichere Montage eine Säbelnachbildung entstehen?

Begründung: Das Denkmal des preußischen Offiziers Ferdinand von Schill wurde in seiner 109jährigen Geschichte wiederholt von Dieben beschädigt. Seit dem Diebstahl vom 24. März dieses Jahres fehlt noch immer der Säbel.

Bürgerschaft vom 09.11.2017
Einreicher: Harald Ihlo, CDU/FDP-Fraktion

 

     

Verbleib des Kutters „Adolf Reichwein" vor dem Meeresmuseum

Hendrik Lastovka

Hat die Verwaltung Kenntnis, ob der Kutter „Adolf Reichwein" auch nach dem geplanten Umbau des Meeresmuseums an seinem Standort verbleiben wird?

Begründung: Der Kutter steht seit mehr als 44 Jahren vor dem Meeresmuseum und ist mittlerweile ein Wahrzeichen des Meeresmuseums.

Bürgerschaft vom 21.09.2017
Einreicher: Hendrik Lastovka, CDU/FDP-Fraktion

Didgeridoo

André Meissner
André Meissner

Anfrage:
1. Andere Städte haben Regelungen bzgl. der Musikinstrumente, die Personen belästigen oder stören können. Wie bewertet die Verwaltung solche Regelungen mit Blick auf die Straßenmusik in der Hansestadt Stralsund?
2. Welche Grenzwerte gelten hinsichtlich der Lautstärke und wie wird deren Einhaltung kontrolliert?
3. Welche Möglichkeiten haben Anlieger, die sich von Straßenmusik belästigt fühlen?


Begründung:
Straßenmusiker beleben unsere Stadt. Was den Einen im Vorbeigehen erfreut, kann für Anwohner und Arbeitnehmer allerdings zur Last werden.
Gerade in den Sommermonaten bereichern viele Straßenmusiker das Stralsunder Stadtbild, sei es als Gitarrenspieler, mit dem Klavier oder Saxophon über russische Männerchöre bis hin zum jungen Musikschüler, der in der Fußgängerzone Cello übt.
Diese Musikvielfalt wird seit diesem Jahr durch gleich mehrere Didgeridoo-Spieler erweitert. Zahlreiche Anwohner und Mitarbeiter von Geschäften fühlen sich allerdings von der permanenten, monotonen Didgeridoo-Beschallung gestört. Sie empfinden dies weniger als musikalischen Beitrag sondern eher als Belästigung, die sich außerhalb des breiten Musikgeschmacks bewegt. Anders als Passanten haben sie keine Möglichkeit einfach weiterzugehen.

Bürgerschaft 11.06.2015
Einreicher: André Meissner, CDU/FDP-Fraktion

Beantwortung in der Bürgerschaft am 11.06.2015:

Herr Göcke beantwortet die Anfrage wie folgt:

Zu 1.      Durch Straßenmusik wird Leben in die Stadt gebracht. Doch wie schon Wilhelm Busch vor 141 Jahren feststellte: „Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“ So kann, was Gäste der Altstadt, die kurz während eines Einkaufsbummels verweilen,  erfreut, für Anwohnerinnen und Anwohner, für Beschäftigte in den Läden, Cafés und Büros der Innenstadt leicht zur Geduldsprobe werden. Dies hängt natürlich maßgeblich von der Qualität, der Dauer und der Lautstärke der Darbietung ab. Zeugnis dessen sind die zunehmenden Beschwerden, welche die Stadtverwaltung erreichen.

Die Regelung in Stralsund ist bisher sehr liberal. Zu finden ist sie in der Straßensondernutzungssatzung: Demnach ist die Nutzung der Fußgängerzone für Straßenmusikanten erlaubnisfrei, sofern sie ohne Verstärker und nicht länger als 40 Minuten an einem Standplatz verbleiben.

Herr Göcke kann sich sehr gut vorstellen, zukünftig die Benutzung besonders lauter oder störender Musikinstrumente hiervon auszuschließen. Sinnvoll ist es auch, die Dauer der Darbietung besser zu regeln, denn die jetzige Regelung ist nur schwer zu kontrollieren und durchzusetzen. Solche Änderungen bedürfen der Anpassung der Straßensondernutzungssatzung.

Zu 2.      Für Kerngebiete, wie den Bereich der Fußgängerzone in Stralsund, sieht das Immissionsschutzrecht an Werktagen von 8 bis 20 Uhr einen Immissionsrichtwert in Höhe von 60 dB(A) vor. Einzelne Geräuschspitzen sollen diesen Wert um bis zu 80 dB(A) nicht überschreiten. Bisher gab es diesbezüglich keine Kontrollen, da die Personalkapazitäten hierfür einfach nicht ausreichen. Auch aus diesem Grund ist eine bessere Regelung für laute und störende Musikinstrumente und eine Konkretisierung der Spielzeiten sinnvoll. 

Zu 3.      Die derzeitigen Regelungen bieten hiergegen keinen hinreichenden Schutz. Trotzdem ist grundsätzlich bei solchen Anliegen eine Information der Stadtverwaltung zu empfehlen. Außerhalb der Öffnungszeiten (z.B. Samstag und Sonntag) sollte Kontakt mit der Polizei aufgenommen werden.

Herr Meißner fragt nach, ob die zunehmenden Beschwerden zu beziffern sind. Dazu informiert Herr Göcke, dass in diesem Jahr 2 offizielle Beschwerden vorliegen, aber aus persönlichen Gesprächen weit mehr Beschwerden bekannt sind.