Stadtgrün

06.05.2019

Datenbank "Meine grüne Stadt"

André Meißner

 Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt.

Der Oberbürgermeister wird beauftragt eine Datenbank zu führen und zu bewerben, in der sich Stralsunder Grundstückseigentümer bzw. -besitzer vormerken lassen können, welche ihre Liegenschaft für kostenlose Ersatzpflanzungen von Bäumen zur Verfügung stellen wollen.

Begründung:

Vielfach wurde die Situation beschrieben, dass notwendige Kompensationsmaßnahmen nicht auf dem Gebiet der Hansestadt durchgeführt werden. Zahlreiche Bekundungen zeigen das Interesse der Stralsunder nach ihrem Stadtgrün. In einer Art „Ersatzpflanzungskataster“ angesiedelt, z.B. beim Klimaschutzmanager, könnten diese Einwohner ihre Flächen freiwillig melden und so ihren persönlichen Baum gratis vom Kompensationspflichtigen erhalten. So könnte eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten realisiert werden.

Bürgerschaft vom 09.05.2019

Einreicher: André Meißner, CDU/FDP-Fraktion

12.04.2018

Neupflanzung von kleinwüchsigen Alleenbäumen

Dr. Ronald Zabel

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Bei der Planung für den grundhaften Ausbau der Straße Groß Lüdershäger Weg ist unter Berücksichtigung der Belange des Alleenschutzes zu prüfen, ob die vorhandenen Alleenbäume durch standortgerechte, kleinwüchsige Alleenbäume ersetzt werden können. Bei positiven Prüfergebnis ist dies im Zuge des gesamten Straßenausbaus umzusetzen.

Begründung:

Die Straßenallee besteht aus Erlen, die besonders großwüchsig sind. Dies führt zu besonderen Beeinträchtigungen aufgrund von Verschattung der angrenzenden Grundstücke und starkem Laubaufkommen. Auch bestehen Beeinträchtigungen durch die färbenden Blütenständen und Zapfenfall. Weiter werden die Gehwege und die Fahrbahn durch den starken Wurzelwuchs der Bäume erheblich beschädigt.

Bürgerschaft vom 19.04.2018

Einreicher: Dr. Ronald Zabel, CDU/FDP-Fraktion 

Sanierung des Kleinen Frankenteiches

André Meißner
André Meißner

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt,

einen Zeit- und Finanzierungsplan zur Sanierung des Kleinen Frankenteiches zu erarbeiten. Dieser soll unter anderem beinhalten:

1. Bei den am Frankenteich gelegenen Bastionen sollen durch Rücknahme verlandeter Bereiche die Bastionskanten wieder deutlicher herausgearbeitet werden.

2. Herstellung der im Managementplan und im Rahmenplan Franken vorgesehenen Sichtachsen.

3. Entschlammung des Kleinen Frankenteiches durch Erhaltungsbaggerung an den Bastionskanten sowie großflächige Sedimententnahme

Begründung: Die Bürgerschaft hat mit Beschluss-Nr.: 2015-VI-01-0343 vom 21.01.2016 beschlossen, in den Managementplan Altstadt die „Freistellung der Bastionen am Frankenteich durch Beräumung der verlandeten und aufgespülten Zwischenbereiche (nur als Darstellung im Plan)" mit aufzunehmen.

Bürgerschaft vom 19.01.2017
Einreicher: André Meißner, CDU/FDP-Fraktion

Prüfauftrag: Hundeplatz in Stralsund

Stefan Bauschke

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen,

ob städtische Flächen - insbesondere in absehbarer Zeit nicht genutzte Gewerbeflächen oder Teile davon - als Hundeplatz genutzt werden können. Das Ergebnis der Prüfung ist dem Ausschuss für Bau, Umwelt und Stadtentwicklung sowie dem Ausschuss für Familie, Sicherheit und Gleichstellung vorzulegen.

Begründung: Umzäunte Hundeplätze bieten Hundebesitzern die Möglichkeit, ihre Tiere eigenständig frei laufen zu lassen, ohne dabei andere zu belästigen oder zu gefährden.

Bürgerschaft vom 07.07.2016
Einreicher: Stefan Bauschke, CDU/FDP-Fraktion

Fläche an der Schützenbastion für Nutzung erhalten

André Meißner
André Meißner

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob am Standort Schützenbastion eine vollständig unter der Erde liegende Tiefgarage gebaut werden kann, damit für die darüber liegende Fläche eine anderweitige Nutzung möglich bleibt. Dabei sollen als alternative Nutzung verschiedene Möglichkeiten von einer parkähnlichen Begrünung bis hin zur mehrgeschossigen Bebauung betrachtet werden.

Begründung: Ein oberirdisches oder nur teilversenktes Parkhaus passt nicht zum südlichen „Eingangstor" der Innenstadt. Mit einer Tiefgarage bietet sich an der Schützenbastion die Möglichkeit, die oberhalb der Garage liegende Fläche attraktiv zu gestalten.

Bürgerschaft vom 21.01.2016
Einreicher: André Meißner, CDU/FDP-Fraktion

Restaurierung der Stadtteiche

André Meißner
André Meißner

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt im Rahmen des Gesamtkonzeptes „Sanierung der Stadtteiche“ Restaurierungsansätze durch (solarbetriebene) Tiefenwasserbelüftung mittels Strömungsmaßnahmen bzw. der Drausy-Methode prüfen zu lassen.

In diese Prüfung soll der Pächter des Fischereirechts der Stadtteiche einbezogen und geklärt werden, wie dieser durch Nahrungskettenmanipulation diese Prozesse stabilisieren kann.

Begründung:

Bei Restaurierungsmaßnahmen am Wasserkörper der Stadtteiche durch chemische Ausfällungen können für tierische Organismen toxische Aluminium-Konzentrationen auftreten und im Verlauf der letzten Jahre gab es aus Gesundheitsaspekten ein Umdenken in Bezug auf den umfassenden Einsatz von Aluminiumverbindungen. Vom Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., gesetzlich anerkannter Naturschutzverband, wird daher die Restaurierung mittels Aluminiumverbindungen regelmäßig abgelehnt.

Durch Strömungsmaßnahmen kommt es mithilfe der Wasserbewegung zu einer Sauerstoffzufuhr in tiefere Gewässerschichten und damit zu einem verstärkten Abbau organischer Substanzen. (Entschlammung ohne Sedimententnahme)

Bei der sogenannten Drausy-Methode wird Luft mittels Kompressoren in Schläuchen, die im Sediment liegen, ins Gewässer eingebracht und die Sauerstoffverhältnisse verbessert. Bei Maßnahmen einer Tiefenwasserbelüftung wird die bestehende Schichtung des Wasserkörpers nicht zerstört und der Abbau von organischem Material (Schlamm) wird in relevantem Umfang intensiviert.

Bürgerschaft vom 11.06.2015
Einreicher: André Meißner, CDU/FDP-Fraktion

Weg am Moorteich sicher beleuchten

Stefan Bauschke
Stefan Bauschke

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:
Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob die Herstellung einer Beleuchtung entlang des Weges am Moorteich zwischen der Friedrich-Engels-Straße und dem Grünhufer Bogen bis Ende 2016 möglich ist und diese haushalterisch zu untersetzen. Sofern die Kosten der Maßnahme 100.000 EUR übersteigen, ist dem Ausschuss für Bau, Umwelt und Stadtentwicklung federführend sowie mitberatend dem Ausschuss für Familie, Sicherheit und Gleichstellung und dem Ausschuss für Finanzen und Vergabe eine entsprechende Vorlage vorzulegen.

Begründung: Der Weg zwischen der Friedrich-Engels-Straße und dem Grünhufer Bogen wird von vielen Stralsundern als Arbeitsweg, Jogging- und Walkingstrecke oder für Spaziergänge genutzt. Eine sichere Ausleuchtung erhöht nicht nur die Attraktivität des Gebietes, sondern ist vor allem aus Gründen der Sicherheit in den Abend-/Nachtstunden und in der dunklen Jahreszeit erforderlich.
Die Strecke ist zudem ein beliebter Verbindungsweg zwischen den Stadtteilen Altstadt, Grünhufe und Knieper. Diese Stadtteile würden deshalb durch eine Beleuchtung des Weges enger zusammengeführt.

Bürgerschaft vom 11.06.2015
Einreicher: Stefan Bauschke, CDU/FDP-Fraktion