In jeder Sitzung können Bürgerschaftsmitglieder aller Fraktionen Anträge stellen. Werden diese mehrheitlich beschlossen, wird der Oberbürgermeister beauftragt, entsprechend zu handeln. Hier finden Sie nach Themen sortiert die Anträge, die unsere Fraktion gestellt hat.

Anträge

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die Umsetzbarkeit einer szenischen Fassadenillumination in der Hansestadt Stralsund zu prüfen. Folgende Punkte sollen geklärt werden:

1.) Wie hoch wären die Kosten für die Produktion und Inszenierung filmischer Fassadenillumination?
2.)  Welche Fassaden kämen in der Hansestadt Stralsund für eine Illumination in Frage?
3.)  Welche rechtlichen Einschränkungen gibt es hinsichtlich des Schutzes von Anwohnern?  

Begründung:

In vielen Städten sind Lichtkunst-Veranstaltungen und Gebäude-Illumination bereits etabliert. Dank moderner Lichtinstallation ist es möglich, filmische Szenen großflächig darzustellen. Festivals dieser Art ziehen regelmäßig tausende Besucher an. Auch einzelne Lichtinstallationen wirken faszinierend und laden Menschen ein, an einem Ort zu verweilen und das Schauspiel zu betrachten. Gerade in Bezug auf ihre Historie bietet sich die Hansestadt Stralsund für lichtkünstlerische Inszenierung an. So könnten beispielsweise Szenen der Belagerung durch Wallenstein dargestellt werden. Eine solche Visualisierung der Stadtgeschichte könnte auch bei abendlichen Stadtführungen ein besonderes Highlight sein.

Einreicher: Ralf Klingschat, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, gemeinsam mit dem Stadtmarketingverein, das Gespräch mit den Hauseigentümern in der Heilgeiststraße zu suchen, um das Vorhaben Weihnachtsbeleuchtung weiter voran zu bringen.  

Begründung:

Erfolgt mündlich

Einreicherin: Ann Christin von Allwörden, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:


Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben in der Hansestadt Stralsund durch die Etablierung eines „Runden Tisches“ oder eines ähnlich geeigneten Formats zu verbessern. Ziel soll die Entwicklung einer Konzeption zur Verbesserung der Jugendarbeit in den Stadtteilen sein.

Insbesondere sollen hierbei auch die bereits vorhandenen Strukturen wie bspw. die Stadtteilkoordinatoren genutzt werden.

Der Ausschuss für Familie, Soziales und Gleichstellung ist in den Prozess miteinzubeziehen.

 

Begründung: Erfolgt mündlich

Einreicherin: Heike Corinth, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, eine Rekonstruktion und Weiterentwicklung des „Roten Platzes“ in der Jahnsportstätte, Karl – Marx – Straße 11, zu prüfen.

Bestandteile der Prüfung sind:

1)    Die Sanierung der Unterkonstruktion
2)    Das Auftragen eines neuen Belages mit Kunstrasen oder adäquaten Belegen z.B. Kork, Quarzsand
3)    Die Vergrößerung auf wettkampftaugliche Spielfeldmaße (27x45m)
4)    Eine Überdachung der Anlage
5)    Die Umkleidekapazitäten bei einem erhöhten Trainingsaufkommen

Ein Abgleich mit dem Sportstättenentwicklungskonzept und die Kostenvorstellung im Sportausschuss ist Bestandteil des Beschlusses.

Begründung:

Nach seiner Sanierung in den 1990-er Jahren wurde der „Rote Platz“ in der Jahnsportstätte vor allem durch Stralsunder Fußballvereine als Trainingsstätte genutzt. Der Platz ist beleuchtbar. Somit ist ein umfassendes Training auch in der dunklen Jahreszeit möglich. Im Laufe der Jahre verschwand das Interesse der Vereine an diesem Platz. Grund ist der schlechte Zustand. Besonders unmittelbar vor den Toren sind erhebliche Unebenheiten hinderlich für ein effektives Training. Weiterhin ist die Trainingsstätte in ihren Abmessungen für einen wettkampftauglichen Spielbetrieb etwas zu knapp bemessen. Stattdessen wurde ein ca. 7m breiter Rasenstreifen angelegt. Durch eine Versetzung des Zaunes zwischen Spielfläche und Parkplatz in der Jahnsportstätte und somit einer Verkleinerung der Rasenfläche wäre eine Vergrößerung auf wettkampftaugliche Maße möglich. (siehe Anhang) In den letzten Jahren wurde die Spielfläche lediglich von Kindern und Familien zum bolzen genutzt, obwohl der Platz mit seiner Beleuchtbarkeit und der vorhandenen Infrastruktur sehr gute Voraussetzungen für einen Trainingsbetrieb hat.

Einreicher: Ralf Klingschat, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die Stralsunder Sportvereine mindestens 2mal pro Jahr zu einer „Großen Runde des Sports“ einzuladen.

Begründung:

Bisher arbeiten die Vereine unserer Hansestadt weitestgehend separat. Absprachen zwischen den Vereinen hinsichtlich möglicher Kooperationen, des Bedarfes an Trainings-, aber auch Lagermöglichkeiten oder zuletzt bei der Nutzung der Übernachtungsmöglichkeiten in der Jahnsportstätte u.s.w.  erfolgen kaum.

Die Etablierung einer „Großen Runde des Sports“ mit den Vereinen ist dringend notwendig. Mit dieser Plattform können die Vereine

  •  ihre Ideen und Interessen der Vereine bündeln,
  •  sich über anstehende Investitionsvorhaben der Stadt informieren
  •  für die Planung zukünftiger Projekte, wie auch bei bestehenden Objekten, Bedarfsanalysen erstellen und an Nutzungskonzeptionen mitwirken
  •  sich an Ausschusssitzungen beteiligen
  •  sich über den Bedarf und die Möglichkeiten an Trainings – und Lagermöglichkeiten verständigen
  •  zukünftige Gemeinschaftsaktionen kooperativ planen
  •  eine Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten (z.B. Sichtung, Aufbau von Sportförderklassen) forcieren
  •  u.s.w.

Bereits aus dem Vorhandenen kann so mehr gestaltet werden. Zukünftige Projekte können effizienter geplant und umgesetzt werden.

Stadtverwaltung, Stadtsportbund und Ausschüsse sollten diese Chance erkennen und die Arbeit der „Großen Runde des Sports“ konstruktiv in ihre Planungen einbeziehen.

Einem besonderen Gewicht gilt dem Sport von Kindern und Jugendlichen. Dabei geht es auch darum Strukturen zu entwickeln, um junge Talente länger als in der Vergangenheit, an unsere Stadt zu binden.

Sport bringt unsere Jüngeren unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialem Status, religiöser oder politischer Anschauung, körperlichen Voraussetzungen und Herkunft zusammen und trägt wesentlich zur Integration bei. Er prägt unsere Kinder und Jugendlichen in Gemeinschaftsgeist, Willensstärke, Verlässlichkeit, Belastungsverträglichkeit, Aufnahmefähigkeit und schafft so wesentliche Grundlagen bei der Entwicklung der Persönlichkeit.

Einreicher: Ralf Klingschat, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob und wie im Rahmen der Erweiterung des Strandbades eine Seebrücke mit einer gastronomischen Einrichtung realisiert werden kann. Das Ergebnis ist in den Ausschüssen für Bau, Umwelt, Klimaschutz und Stadtentwicklung sowie Wirtschaft, Tourismus und Gesellschafteraufgaben vorzustellen.

Begründung:

Mit dem Bau einer Seebrücke gewinnt das Areal des Strandbades weiter an Attraktivität.

Einreicher: Dr. Ronald Zabel, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, inwiefern die Umsetzung des

3-D- Schriftzugs „Stralsund“ aus dem Antrag AN 0070/2018 bereits vor der Umsetzung der Maßnahme zur Sanierung der Hafeninsel auf der Steinernen Fischbrücke realisiert werden kann und welche Kosten hierdurch entstehen.

Die Ausschüsse für Bau, Umwelt, Klimaschutz und Stadtentwicklung sowie Wirtschaft, Tourismus und Gesellschafteraufgaben sind über das Prüfergebnis zu informieren.

Begründung:

Mit dem Aufstellen eines solchen Schriftzuges würde die Steinerne Fischbrücke an Attraktivität gewinnen.

Einreicher: Thoralf Pieper, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, zusätzlich begrenzte Parkplätze an der „Astrid Lindgren“ Schule, Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, einzurichten.

Die Verwaltung möge prüfen, ob zu den Zeiten von 7.30 Uhr – 8.30 Uhr und von 13.30 Uhr – 15.00 Uhr Parkplätze direkt am/ auf dem Schulgelände einrichtbar sind, die auch ausreichend Platz für die Rollstuhlkinder bieten.  

Begründung:

Derzeit sind die Parkplätze auf bzw. am Schulgelände sehr knapp und eng. Es ist nur ein einziger Behindertenparkplatz auf dem Gelände ausgewiesen, der zu den Stoßzeiten vom ASB-Fahrdienst blockiert wird.

Momentan sind es 3 bis 5 Eltern, die ihre Kinder selbst bringen und holen, u.a. mit Rollstuhlkind.

Einreicherin: Heike Corinth, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, den Verkehrsfluss im Knieper Damm/Prohner Straße durch Einrichtung einer richtungsbezogenen Koordinierung der Lichtsignalanlagen zu verbessern. Am Vormittag sind die Lichtsignalanlagen für die Fahrtrichtung stadteinwärts zu optimieren, nachmittags für die Fahrtrichtung stadtauswärts.

Begründung:

Die derzeitigen Ampelschaltungen führen beim Befahren des Knieperdamms und der Prohner Straße zu Halten an roten Ampeln. Mit Koordinierung der Lichtsignalanlagen kann der Verkehrsfluss verstetigt werden, was zu geringeren Wartezeiten, zu geringeren Kraftstoffverbräuchen und somit auch zu geringeren Umweltbelastungen führt. Da immer nur eine Fahrtrichtung optimiert werden kann, soll sich die Koordinierung nach dem Verkehrsaufkommen richten und somit vormittags für stadteinwärts und nachmittags für stadtauswärts erfolgen.

Einreicher: Stefan Bauschke, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Schüler der Herrmann-Burmeister-Schule und für die Kita Lütt Matten wird der Oberbürgermeister beauftragt zu prüfen, ob in der Alten Richtenberger Straße in Höhe der Einmündungen Philipp-Julius-Weg und Jaromarstraße die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h reduziert werden kann.

Begründung:

Viele Schüler der Herrmann-Burmeister-Schule und viele Kita-Kinder der Kita Lütt Matten wohnen im Wohngebiet südlich der Alten Richtenberger Straße. Auf dem Weg zur Schule/Kita müssen die Kinder die Alte Richtenberger Straße in Höhe Jaromarstraße oder Phillip-Julius-Weg überqueren. Die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in der Alten Richtenberger Straße von 50 km/h auf 30 km/h im Bereich der Querungsstellen soll zusätzlich zu der bereits erfolgten Fahrbahnmarkierung „Achtung Kinder“ die Sicherheit beim Queren der Straße erhöhen.

Einreicherin: Ann Christin von Allwörden, CDU/FDP-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob und wie es möglich ist, den Unfällen, im Zusammenhang mit den Markierungspfosten an der Kreuzung Ossenreyerstraße/ Heilgeiststraße und an der Ausfahrt der Tiefgarage „Quartier 17“ in der Heilgeiststraße, durch neue und bessere Markierungspfosten vorzubeugen.

Solche Markierungspfosten sollten

a)    besser verankert sein, sodass sie bei Zusammenstößen nicht mehr so leicht aus dem Boden gerissen werden können

b)    besser sichtbar sein, sodass die LKW-Fahrer und die aus der Tiefgarage kommenden PKW-Fahrer frühzeitig auf die Markierungspfosten aufmerksam werden können.

Begründung:

Die Kosten, die durch Zusammenstöße mit den Markierungspfosten entstehen (Sachschäden, einsatzkosten der Polizei, Wiederaufrichtung etc.), könnten mit einer besseren Verankerung und einer früheren Sichtbarkeit verhindert oder zumindest vermindert werden.

Einreicher: Thoralf Pieper, CDU/FDP-Fraktion